Großeinsatz nach Vortäuschen einer Straftat: Polizei ermittelt jugendlichen Tatverdächtigen
Veröffentlicht: Montag, 31.08.2026 10:41
Ein zunächst unbekannter Anrufer meldete der Polizei am Sonntagabend (30.08.2026) gegen 19.15 Uhr, dass er eine Person in einem Wohnhaus in der Grünstraße umgebracht habe. Er drohte zudem damit, dass er auf Polizeikräfte schießen würde, wenn sich diese dem betroffenen Haus nähern würden.
Sofort begaben sich zahlreiche Polizeibeamte nach Wehringhausen und sperrten die umliegenden Straßen für den Verkehr ab. Nach ersten Ermittlungen stellten die Beamten fest, dass es in dem Wohnhaus weder zu Straftaten gekommen war noch dass die angegebenen Personalien des Anrufers korrekt waren. Der Anrufer hatte die Personalien des vermeintlich tatverdächtigen Bewohners missbräuchlich verwendet. Hierfür generierte er mittels technischer Manipulation die Rufnummer des Bewohners.
Im Zuge der Ermittlungsarbeit identifizierten Kriminalbeamte einen Jugendlichen aus dem Ennepe-Ruhr-Kreis, der bereits in der Vergangenheit wegen gleichgelagerter Fälle in Erscheinung getreten war. Gegen ihn wird nun wegen Vortäuschens einer Straftat, der Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten und wegen des Missbrauchs von Notrufen ermittelt. (rst)
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